Ausstellung
Der gezeichnete Raum
5.12.2004
- 21.02.2005
täglich von 10 - 16 Uhr
Malerei
- Wolfgang
Weber
(geb.
1952) ist nach der staatlichen Zulassung als Maler und Grafiker
seit 1985 freiberuflich tätig, 1989 Aufnahme in den Verband der
Bildenden Künstler der DDR, seine Mentoren waren die Maler H.
Scheuerecker aus Cottbus und H. Lindner aus Stralsund, seit 1990
Mitglied im Künstlerbund Mecklenburg-Vorpommern e.V. im
Berufsverband Bildender Künstler, seit 1999 eigene
Werkstattgalerie in Stralsund, Einzelausstellungen und
Ausstellungsbeteiligungen in den verschiedensten Galerien im In-
und Ausland.
. Die abstrahierte Farbwelt von Wolfgang
Weber lebt aus den Orten seiner Kindheit in Stralsund
und seiner Umgebung, wo er auch heute lebt und arbeitet. In
seinen Aqua-
rellen - häufig auf Leinwand - mischen sich in die Wiesen,
Unwetter oder Wolken ab-
strahierte Figuren, nicht selten am Meer: es sind die Wartenden
oder die Badenden und immer taucht beim Betrachten der Moment
auf, als stünden wir selbst inmitten die-
ser so gegenwärtigen und gleichsam zeitlosen Landschaften.
Skulptur
- Norbert
Poredda
(geb. 1962) Lehre und
Tätigkeit als Theatertischler, Praktikum der Theaterplastik,
Bildhauergehilfe, vorpraktisches Studienjahr für Bildhauerei an der
Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle, 1992-1997 Studium der
Bildhauerei an der Kunsthoch-
schule Berlin-Weißensee, lebt und arbeitet in Berlin,
Einzelausstellungen und Ausstel-
lungsbeteiligungen in den verschiedensten Galerien im In- und
Ausland.
Die
Linie und der Raum sind eigentlich Elemente verschiedener
künstlerischer Tech-
niken. Wenn man jedoch Linien in Bewegung setzt und den Raum durch
Impulse ver-
ändert, entstehen aus dieser neuen Kombination ephemere
geometrische Raumkon-
stellationen, die typisch sind für Norbert Poreddas Interpretation
von räumlicher Struk-
tur und Ordnung: das räumliche Gerüst wird zum Medium der Varianz,
das potentielle Bewegungs- und Spielräume birgt. In
seinen Objekten verknüpft Norbert Poredda Statik mit
Bewegungsmöglichkeit und entwickelt so mechanische Systeme mit
unvor-
hersehbarer Potentialen. Jede Grenze kann durch Interferenzen und
Schwingungen in Ungleichgewicht gebracht werden und dabei neue
Figuren entwickeln.
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