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Zeitreise
10.07.2004
- 30.08.2004
täglich von 10 - 18 Uhr
Beide
Künstler vereint eine besondere Beziehung zu natürlichen
Materialien.
Der in Güstrow lebende Peter Lewandowski arbeitet vorwiegend mit
Stein und Holz. Die aus Bremen kommende Ursula Jaeger verwendet
in ihren Gobelins klassische textile Materialien. Dennoch zeigen
die Werke beider Künstler unterschiedlichstes aktuelles
Zeitempfinden.
Bildweberei - Ursula
Jaeger
„In
einer Zeit, in der alle künstlerischen Traditionen gesprengt
werden, ist es längst üblich das textile Material in
anderen Kunstparten wiederzufinden (Softart). Die textile Kunst
entwickelt Stile wie in der freien Kunst, sie
lässt sich nicht mehr als Kunsthandwerk definieren. Bildweben
bedeutet für mich kreatives Design, das vorwiegend
in traditioneller Technik ausgeführt wird. Es ist ein malen mit
Fäden, ohne Malerei zu imitieren. Die
Struktur, die sich aus der Technik und dem meist textilen
Material ergibt, verbunden mit einer Bildkomposition
und einer Bildaussage.“
(Ursula Jaeger)
Skulpturen
-
Peter Lewandowski
„Die
Konfrontation zwischen belebter und unbelebter Natur, wie sie
sich im bildhauerischen
Akt offenbart, die Metamorphose des Steines in Figur und umgekehrt,
ist eines der großen Themen des Bildhauers Lewandowski. Zunehmende
Abstraktion steigert die Universalität der Aussage und
die Entdeckung
des Winkelschleifers als Arbeitsinstrument - wodurch die
Arbeit für
Künstler und Stein gefährlicher und brisanter wird - führt zu
ihrer Radikalisierung.“
(aus: „Die Steine“ von Regina
Ebentraut)
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