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Harry Hardenberg

"Frau" von Lothar
Seruset

Harry Hardenberg

"Nonne" von
Lothar Seruset
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Zeichenwende
3.12.2005
- 23.01.2006
täglich von 10 - 16
Uhr
Fotografie - Harry Hardenberg
Skulpturen - Lothar Seruset
Harry
Hardenberg (geb.
1935 in Stralsund) studierte 1969 bis 1974 an der Hochschule für
Grafik und Buchkunst in Leipzig mit Abschluss als
Diplom-Fotografiker, seit 1984 arbeitet er freischaffend, 1990
ist er Gründungsmitglied des Künstlerbundes
Mecklenburg-Vorpommern im BBK und des
Mecklenburg-Vorpommern-Foto e.V., 1993 hatte er einen
Lehrauftrag an der Ernst-Moritz-Arndt Universität in
Greifswald, 1997 erhielt er ein Reisestipendium des
Kultusministeriums Mecklenburg-Vorpommern für einen vierwöchigen
Aufenthalt in der USA,
Sie
sind geistig behindert, spielen in Ihrer Freizeit im
Kreisdiakonischen Werk Stralsund Theater und nennen sich die „Eckigen“.
Sie haben immer wieder die Kraft und Phantasie, um auf die
Bühne zu gehen. Bekennen sich so zu Ihrer Behinderung. Ein Mut
der in dieser Gesellschaft nicht alltäglich ist. Beim
Mysterienspiel „Jacobus“ treten Sie gemeinsam mit den
Mitgliedern des Theaterprojektes „Zeitlos“ auf. Das
Zusammenspiel solch unterschiedlicher Gruppen ist ein seltener
Glücksfall. Die Szenenfotos wurden bei den Proben zum
„Jacobus“ in der Stralsunder Kulturkirche St. Jacobi im
Sommer 2003 aufgenommen. Die Portrait-Reihe entstand während
der Teilnahme an der internationalen Künstlerwerkstatt
„Symposium Bildende Kunst zu St. Jacobi“ 2003 in Stralsund.
Lothar Seruset (geb.
1956 geboren in Ulm) 1980-1983 Studium der Malerei und
Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg,
1983-88 Studium der Malerei an der Hochschule der Künste in
Berlin, 1988 Meisterschüler, seit
dem freischaffend als Künstler, 1988 -89 DAAD
Jahresstipendium für die Niederlande / Amsterdam, 1993-95
Karl-Hofer-Stipendium Berlin, zahlreiche Teilnahme an
Symposien
Lothar
Seruset aus Berlin zeigt Figuren in ungewöhnlichen Positionen.
Sie strahlen trotz des scheinbar klobigen Holzes Sensibilität,
Einfachheit und Menschlichkeit aus, nicht selten retten sie sich
in artistische Haltungen. Sein Figuren stehen auf dem Kopf,
tanzen auf grünen Weltkugeln oder balancieren Flugzeuge auf dem
Kopf. Die Positionen in die sie der Bildhauer bringt sind nicht
lange zu halten. Eingespannt zwischen Symbolen des Universellen
und des Persönlichen vollbringen sie einen äußerst
schwierigen Akt. Das Rad gehört, wie der Turm, das Boot und das
Haus zu den wiederkehrenden Elementen der Geschichten, die er
als Maler, Bildhauer und im Holzschnitt bearbeitet.
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