NEUES KUNSTHAUS AHRENSHOOP - Florian Merkel & Paetrick Schmidt


NEUES KUNSTHAUS AHRENSHOOP

Florian Merkel & Paetrick Schmidt


Florian Merkel
   





  

Paetrick Schmidt








  Florian Merkel








  Paetrick Schmidt

Ausstellung vom 1. Mai bis 28. Juni 2016
Öffentlicher Ausstellungsaufbau vom 1. bis 6. Mai 2016
geöffnet Mittwoch-Montag 10-17 Uhr


               FLORIAN MERKEL
(Berlin) – Fotografie/Zeichnung
PAETRICK SCHMIDT
(Wismar) – Grafik/Zeichnung


Preview zur Ausstellung am 30. April 2016 um 17 Uhr

Begrüßung: Reinhard Thürmer
Performance: Knut Baltz Formation
Animationen: Paetrick Schmidt

Ausstellungseröffnung am 7. Mai 2016 um 17 Uhr


Die Ausstellung zeigt aktuelle Arbeiten beider Künstler. Florian Merkel, der im Jahr 2000 Stipendiat im Künstlerhaus Lukas war, zeigt Fotografien aus der Serie „Magenta“ und Zeichnungen, die überwiegend in der Woche des Ausstellungsaufbaus entstanden sind und in denen er auf Ereignisse reagiert, die sich in dieser Woche zugetragen haben.

Florian Merkel wurde 1961 in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) geboren und studierte von 1981 bis 1986 Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Bekannt wurde er mit seinen handcolorierten Schwarz-Weiß-Fotografien. Er lebt in Berlin. Über seine gegenwärtige Arbeit äußert er sich so:
„Nach einer mehrjährigen Phase, in der ich mich unterschiedlichen Performance- und Videoprojekten widmete, kehrte ich 2010 mit der Arbeit am "Kentauren Projekt" zu meinen fotografischen Wurzeln zurück. Ich begann mit einer Reihe von analog aufgenommenen Landschaften und Stadtansichten, später erweitert um Menschendarstellungen. Die Bilder bringen einerseits eine dokumentarische Oberfläche, haben aber grundsätzlich das subjektive Empfinden von erlebten gesellschaftlichen Vorgängen, eines erlebten räumlichen Umfeldes zum Thema. Am Ende der Arbeit zeigte sich, dass in den wesentlichen Landschaften die lokale Zuordnung der Schauplätze von sekundärer Bedeutung ist. Das festgehaltene Zeitgefühl dominiert die abgebildeten Einzelheiten. Entsprechend gestaltete sich die Auswahl, dass das Sublimat eines Zustandes übrigbleibt, der Extrakt der Erfahrung. Seit 2013 entstehen Handzeichnungen, meist von linearer Struktur, die vorzugsweise in Skizzenbüchern zusammengehalten werden. Im zeitlichen Duktus von Tagebüchern zeichne ich spontane figurative Assoziationen in abstrakten Strukturen; in der Reihung ergibt sich eine surreale Narration, die von phantastischen Gestalten getragen wird, die sich in komplexer Umgebung arrangieren müssen. Die Woche Arbeitsaufenthalt in Ahrenshoop wird speziell den Handzeichnungen gewidmet sein: Ziel ist ein grafischer Inselroman, der an den vorgegebenen zeitlichen Rahmen gekoppelt ist und auf aktuelle Ereignisse eingeht.“ © Florian Merkel, 2016

Paetrick Schmidt, 1980 in Wismar geboren, studierte nach Gaststudien in Leipzig und Berlin von 2002-2008 Kommunikationsdesign und Medien an der Hochschule Wismar, lebt in Wismar.

„… Paetrick Schmidt wechselt beständig zwischen den Formen seiner Arbeit, dem objekthaften Dreidimensionalen, dem Montieren von Dingen, dem Collagieren, der Arbeit mit dem Rechner und dem reinen Zeichnen. Er bewegt sich aus (immer wieder kolportierter) kindlicher Sicht sozusagen zwischen Playmobil und Struwwelpeter. Und zwischen Playstation und Facebook …“ (Ulrich Ptak, im Katalog der Jürgen-Ponto-Stiftung anlässlich der Ausstellung Fokus junge Kunst, Kunsthalle Rostock 2013)

Paetrick Schmidt: „Die chinesische Mauer Seilspringen lassen; kein Problem! Mit den Nachbarplaneten jonglieren; ein Kinderspiel. Sie sprechen ein wahres Wort Herr Schiller: „Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“
Neues Kunsthaus Ahrenshoop
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