NEUES KUNSTHAUS AHRENSHOOP - JEWELLERY HYPERREAL


NEUES KUNSTHAUS AHRENSHOOP

JEWELLERY HYPERREAL

Martí Guixé, Inga Knölke und Wolfgang Stehle „chambre mathématique“, C-Print von digitaler Collage, 2012





Wolfgang Stehle „Horeb“, Ausschnitt aus Zeichen-trickvideo, 2012





Martí Guixé, Inga Knölke und Wolfgang Stehle „chambre mathématique“, C-Print von digitaler Collage, 2012

Ausstellung vom 2. Dezember bis 18. Februar 2013
täglich geöffnet von 10 bis 16 Uhr außer mittwochs


JEWELLERY HYPERREAL
How could jewellery be transfered into hyperreality?


Gabi Altevers (Berlin) - Grafikdesign
Caroline Bayer (Berlin) - Raumzeichnung/Skulptur
Karla Detlefsen (Berlin) - Grafikdesign
Benedikt Fischer (Halle) - Schmuck
Martí Guixé (Berlin/Barcelona) - Design
Inga Knölke (Berlin) - Fotografie
Tom Kühne (Berlin) - Architektur/Design
Susan Pietzsch (Glashagen/Tokio) - Schmuck
Dr. Anne Schloen (Köln) - Kunstwissenschaft
Wolfgang Stehle (München) -Skulptur, Video, Grafik
The Simple Society (Berlin/Tokio/Wien) Design

Schmuck2 legt seinen Fokus auf ungewöhnliche Ansätze im Schmuckbereich und bringt in interdisziplinären kulturellen Projekten unterschiedliche Akteure wie Künstler, Designer und Kunsttheoretiker zusammen. Die Intention besteht in einer facettenreichen Darstellung zeitgenössischer Schmuckstile, die auf unkonventionellen Konzepten zwischen bildender und angewandter Kunst beruhen.

Im Künstlerhaus Lukas widmete sich Schmuck2 im Sommer 2012 innerhalb eines Workshopstipendiums ihrem ausgewählten Thema, in dem in Form eines Laboratoriums an der Begriffserweiterung angewandter Disziplinen und Gestaltungsbereiche unter dem Titel „Jewellery Hyperreal  - how could jewellery be transferred into hyperreality?“ gearbeitet wurde.

In dem temporären Laboratorium entstanden Skizzen, Entwürfe und Modelle, aber auch unrealisierbare und abstrakte Ideen zu Fragen wie: Hat die Entstehung einer Hyperrealität Auswirkungen auf das menschliche Bedürfnis, sich zu schmücken? Was bedeutet die Existenz einer Hyperrealität für den Schmuckbegriff? Lässt sich Schmuck in eine hyperreale Existenz überführen? Ziel ist, die traditionellen Grenzen des Schmuckbegriffs zu erweitern und Überlegungen zu „neuen“ Formen des Schmucks auch in andere Gattungen wie z. B. Bildhauerei, Video, Grafik oder Architektur zu übertragen. Im Neuen Kunsthaus präsentieren die Künstler nun eine Auswahl an ausformulierten Arbeiten zum Thema des Workshops.
Neues Kunsthaus Ahrenshoop
english