NEUES KUNSTHAUS AHRENSHOOP - ASSEMBLAGE - aus einer Stadt gefallen


NEUES KUNSTHAUS AHRENSHOOP

ASSEMBLAGE - aus einer Stadt gefallen

 



Matthias Moravek und
Gabriele Künne









Hagen Klennert und
Manfred Gipper









Eckhard Koenig und 
Gerd Knappe (Detail)

Ausstellung vom 8. Juli bis 8. Oktober 2012
täglich geöffnet von 10 bis 18 Uhr


ASSEMBLAGE
aus einer Stadt gefallen



Ruth Baumann, Torsten Buchsteiner, Hilke Dettmers, Paul-Heinz Dittrich, Juliane Duda, Sabine Fassl, Klaus Ferentschik, Knut Gerwers, Manfred Gipper, Dieter Goltzsche, Freda Heyden, RP Kahl, Christian Kesten, Thomas Kleinschmidt, Hagen Klennert, Gerd Knappe, Eckhard Koenig, Gabriele Künne, Julia Ludwig, Ina Abuschenko-Matwejewa, Rebecca Michaelis, Matthias Moravek, Tom Rojo Poller, Anne Retzlaff, Susanne Ruoff, Maria Sewcz, Detlef Suske, Ilja Tschlaki, Angelique van Wesemael, Julia Wolf


Dass „Berlin am Meer“ liegt, war nicht nur eine gleichsam kühne wie sehnsuchtsvolle Behauptung in einem Bildtitel des Berliner Malers, Essayisten und Lyrikers Werner Heldt. Nicht nur in Zeiten der Sehnsucht nach einer intellektuellen Urlaubsoase eines Bertold Brecht oder des einstigen Kulturministers und Schriftstellers Johannes R. Becher, die regelmäßig von Berlin an das Meer bei Ahrenshoop kamen, wurde und war die Ostsee mehr als ein Ort der Sommerfrische. Das war Ende der fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts.

Doch einer der ersten, der Ahrenshoop als Gegenentwurf zum künstlerischen Stadt- leben sah, war der Maler und Bauherr des Künstlerhaus Lukas Paul Müller-Kaempff. Kaempff zählte zu den fortschrittlichen Landschaftsmalern seiner Zeit und heute sind die Stipendiatinnen und Stipendiaten nicht minder Vorreiter bei der Entstehung neuer künst- lerischer Positionen. Die seit 1994 vom Künstlerhaus Lukas vergebenen Stipendien und somit Arbeits-möglichkeiten werden besonders gern und zahlreich von in Berlin lebenden Künstlerinnen und Künstlern genutzt. Damit setzen sie in bester Tradition die Verbindung von Berlin zu diesem besonderen Ort zwischen Meer und Bodden fort.

Das Künstlerhaus Lukas schenkt deshalb in seiner Reihe der Ausstellungen der Verbindung von Literatur, Bildender Kunst, Komposition und Tanzperformance einmal mehr dieser Anziehung zwischen Berlin und Ahrenshoop in einem Ausstellungsprojekt in Kooperation mit dem Neuen Kunsthaus Raum. Die ausgewählten Arbeiten zeigen auf eindrückliche Weise die interdisziplinäre Arbeit des Künstlerhaus Lukas sowie seine langjährige Verbindung zu Berlin.

Unsere Ausstellung nimmt verschiedenste bildnerische und philosophische Denkansätze und Formen der Bedeutung des Begriffes Assemblage in Anspruch, selbst dass Berlin am Meer liegen könnte. Irgendwie, versteckt oder offensichtlich, poetisch oder provokant. Dabei reklamieren weder das Abbildliche noch der Verzicht auf die unmittelbare Wirklichkeitsbeschreibung in den gezeigten Werken Dominanz.

Gerlinde Creutzburg


  Die Ausstellung wird vom 6. November bis 16. Dezember 2012 in der
Galerie Parterre in Berlin zu sehen sein und ist dann von Mittwoch bis Sonntag 14 bis 20 Uhr geöffnet.

Ein Katalog begleitet die Ausstellung.
Neues Kunsthaus Ahrenshoop
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