NEUES KUNSTHAUS AHRENSHOOP - Das Künstlerbuch III


NEUES KUNSTHAUS AHRENSHOOP

Das Künstlerbuch III


Das Künstlerbuch III

09.07.2005 - 12.09.2005
täglich von 10 - 17 Uh
r

In den jährlich gemeinsam organisierten Ausstellungsprojekten mit dem Künstlerhaus Lukas stellen wir alle zwei Jahre zwischen den international ausgerichteten Ausstellung zur Beziehung von Literatur, Bildender Kunst und Musik einzelne Künstlerinnen und Künstler vor, die sich dem Thema Buchkunst verschrieben haben. Diese Künstlerinnen und Künstler präsentieren nicht nur ihre eigenen Künstlerbücher und Buchobjekte, sie werden gemeinsam ein originalgrafisches Werk für die EDITION HOHES UFER AHRENSHOOP entstehen lassen.

Sabine Golde
lebt und arbeitet freischaffend als Buchkünstlerin und Grafikerin in Leipzig. In ihren Arbeiten sucht sie die Verbindung von digitaler und klassischer Drucktechnik, in denen zudem grafische Kompositionen zeitgenössischer Komponisten eine Rolle spielen.

Susanne Nickel
aus Halle, die gemeinsam mit Veronika Schäpers und Frauke Otto die Künstlergruppe „a3“ gründete, beschäftigt sich oft sehr unkonventionell mit dem Künstlerbuch. So findet man in ihren meist unikaten Büchern ungewöhnliche Texte wie z.B. Jägerlatein oder das A-Z der Pilzkunde.

Clemens-Tobias Lange
lebt in Hamburg und gründete dort und in Venedig die CTL-Presse. In seiner Werkstatt arbeitet er an Büchern nicht nur in traditioneller Weise sondern auch mit selbst erfundenen Techniken der Buchherstellung. Sein Büchern zeigen eine erstaunliche Experimentierfreudigkeit mit verschiedensten Materialien. So sind seine Bucheinbände z.B. aus der Haut eines Perlrochens.

Reiner Fest
lebt und arbeitet in Rothenklempenow/Glashütte bei Ückermünde und in seinem Buchobjekt „Manch Hohles wurde doch noch leer“ sind Positiv und Negativ verbunden, Antagonismen logisch. Sogar der Wiederspruch in sich, den der Titel suggeriert, ist scheinbar. Denn tatsächlich füllt der aus den Seiten des Buches geschnittene Kegel den hohlen Trichter nur vorübergehend - bei geschlossenem Buchblock. Klappt man ihn auf, erscheinen Kegel und Hohlkörper, und der Trichter wie leer.

Tina Flau
aus Potsdam greift in ihren Künstlerbüchern Alltägliches auf und setzt es spannend in Szene, wobei sie oft mit eigenen Texten arbeitet. Die Themen weisen häufig den Bezug zu einem konkret ausgewählten Ort auf. Unterschiedlichste und ungewöhnliche Materialen wie Kunststoff oder Sand, Sandpapiere werden im Buchobjekt „salonfähig“ gemacht.




Sabine Golde
„ "John Cage: Tagebuch“


Susanne Nickel
„Es war einmal ein Mann namens Kusnezow“


Clemens-Tobias Lange
„Tschingis Aitmatow,
das Lied des Akyn“

Reiner Fest
„Manch Hohles wurde doch noch leer“



Tina Flau „binär“

 
Neues Kunsthaus Ahrenshoop
english