NEUES KUNSTHAUS AHRENSHOOP - k. junge kunst aus Mecklenburg-Vorpommern


Neues Kunsthaus Ahrenshoop

k. junge kunst aus Mecklenburg-Vorpommern


k. junge kunst aus Mecklenburg-Vorpommern

15.05.2004 - 05.07.2004
täglich von 10 - 18 Uh
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Drei unterschiedliche Handschriften sowie Technikern werden gezeigt:¬† Schwarz-Wei√ü-Fotografie, Malerei auf Leinwand sowie Radierung und Zeichnung. Den Arbeiten aller drei K√ľnstler ist gemeinsam, dass klassische Genre mit eigenen und somit heutigen Sichten neu definiert werden.

Malerei - Julia Körner
Offensichtlich verf√ľgt Julia K√∂rner √ľber eine nicht versiegende Quelle von Geschichten, denn es gelingt ihr, in ihren Bildern immer wieder den Betrachter mit Szenen aus einer vermeintlich harmlosen Kinderwelt zu konfrontieren. Das erwartete Paradies von Unschuld und ungetr√ľbtem √úberfluss erscheint hier aber bald als Zerrbild. Die Bilder verk√ľnden oft "Wahrheiten" wider aller Wunschvorstellungen. Die meistens in wenigen fahlen Farbt√∂nen gemalten Arbeiten greifen das Thema der Kinder- und Teenagerwelt subtiler Ambivalenz auf. Die Bes√§nftigung des Betrachters, die von den eing√§ngigen Sujets ihrer Arbeiten zun√§chst ausgel√∂st wird, verwandelt sich allm√§hlich durch die br√ľchige Form in Irritation.
("Das verlorene Paradies von Unschuld und ungetr√ľbter Heiterkeit." von Annie Bardon)

Zeichnung und Grafik - Elena Kozlova
Ausgangspunkt von Elena Kozlovas
Arbeiten ist immer ein klares √§sthetisches Konzept. Die kritische Auseinandersetzung mit historischen und zeitgen√∂ssischen Kunststr√∂mungen begleitet seit langem ihre Arbeit. in der Druckgrafikserie "Verbl√ľmte Verf√ľhrungen" hat sie das Thema der f√ľnf Sinne in der holl√§ndischen Malerei Ende des 16. Jahrhunderts sehr inspiriert. Sie f√ľhrt uns ein atemberaubendes Bildertheater vor und √ľberrascht mit immer neuen Bilderfindungen. Souver√§n geht sie mit den technischen M√∂glichkeiten um. Wo die Konventionen zu eng werden, sprengt sie sie kurzerhand, ohne dass man darin etwas Bem√ľhtes sehen w√ľrde.
(aus dem Vorwort von Dagmar Lißke zum Katalog)

Fotografie - Heiko Krause
Scheinbar einfach und schnell lassen sich die Fotografien von Heiko Krause √ľberblicken, sind sie doch streng und exakt gebaut. Es ist nicht viel, was wir drauf sehen und fast immer kommen sie ohne Menschen aus. Wenn diese dann doch einmal auftauchen, kehren sie uns einfach den R√ľcken zu, wir sehen sie vielleicht nur durch einen Spiegel, das Format nimmt ihnen die Identit√§t oder sie werden so geschickt in die Komposition eingeflochten, dass wir sie erst auf den zweiten Blick wahrnehmen.
("vom augenblick" von Tanja Vietzke)




Julia Körner  





Heiko Krause  






Elena Kozlova  





 

 
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